Selbstbestimmtes leben, in Würde sterben

Dieser Wunsch muss auch am heutigen deutschen Hospiztag wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Zwar nimmt die Anzahl der Palliativmediziner in Deutschland weiter zu (Stand 2017: 11.440), aber insbesondere in ländlichen Regionen ist eine gute Versorgung nach wie vor nicht gewährleistet. Der wachsende Mangel an Hausärzten auf dem Land, sowie die hohen Vorgaben bei der ambulanten Palliativversorgung erschweren oftmals eine ausreichende Versorgung. Auch Krankenhäuser in ländlichen Regionen können den hohen personellen Aufwand oft nicht finanzieren.

Wir stehen wir für eine menschenwürdige Begleitung Schwerkranker und Sterbender. Wir werden die Palliativmedizin durch Förderung mobiler Reha- und Kinderpalliativteams sowie stationärer Einrichtungen stärken. Neben Weiterbildungsmöglichkeiten für Pflegekräfte braucht es auch eine bessere finanzielle Unterstützung ehrenamtlicher Hospizhelfer, welche viel zu oft einen Hauptteil der Versorgung tragen müssen.