Blindenhunde wirken über den Placeboeffekt hinaus!

Blindenführhunde sind für betroffene Menschen eine sehr große Hilfe und ermöglichen in vielen Fällen eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. In Deutschland werden jährlich etwa 300 Blindenhunde ausgebildet. Viele Sehbehinderte und sehbeeinträchtigte Menschen haben jedoch auf dieses „Hilfsmittel“ laut Krankenkassen keinen Anspruch, da die Kosten von 20.000 bis 30.000 Euro je Hund unverhältnismäßig seien. Hier wird dann auf einen Blindenstock nebst Mobilitätstraining verwiesen.

Solange jedoch von den Krankenkassen wirkungslose Zuckerkügelchen im Wert von über 20 Millionen Euro pro Jahr erstattet werden, ist die Ablehnung bei diesem „Hilfsmittel“ nicht nachvollziehbar. Allein mit diesen Mittel könnten die Ausbildungszahlen an den Blindenhundeschulen verdoppelt werden.